Robert Rodriguez der Low-Budget Gott
Sonntag, 5. Juli 2009 12:12
Wer hat schon Geld für ein Filmprojekt mit allem Schnick-Schnack? So gut wie Niemand. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten wie schwer es ist mit nahezu einem Null-Budget ein Video zu drehen. Jeder Euro wird umgedreht und trotzdem ist es zu teuer. Da wird ein 1-Euro-Regenschirm mit Butterbrotpapier schonmal zur Softbox. Man was waren wir stolz!
Das man dabei aber Welten von der Improvisation eines Robert Rodriguez entfernt ist, zeigt seine kleine Filmschule hier und hier (oder eingebettet unter dem Text). Es ist wirklich unglaublich, wie umfassend er die Improvisation betreibt. Dort kann man sich wirklich noch einiges abgucken in Bezug auf Sparmaßnahmen.
An diesem Beispiel kann man auch gut sehen, wie wichtig die Parameter Storytelling und Schnitt für den Erfolg sind. Es kommt nicht zwangsläufig auf eine millionenschwere Inszenierung an, auch wenn Geld sicherlich ein sehr willkommenes Hilfsmittel bei jeder Filmproduktion ist.
Thema: Fotografie / Film | Kommentare deaktiviert | Autor: Simon
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