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Augmented Reality bei Lego

Sonntag, 28. Juni 2009 17:04

Vor kurzem habe ich ja über die gestiegene Ernsthaftigkeit im Zusammenhang mit dem Trend der „Augmented Reality“ geschrieben und mich positiv darüber geäußert.

Hier ist nun ein weiterer schöner Ansatz von Lego. Dort können die Kinder im Store die Packung in eine Kamera halten und bekommen das aufgebaute Modell auf dem Karton in ihren Händen präsentiert. Tolle Anwendung und super auf die Zielgruppe abgestimmt.

Thema: Sehenswertes | Kommentare deaktiviert | Autor: Simon

Augmented Reality wird allmählich erwachsen

Dienstag, 16. Juni 2009 21:27

In den letzten Jahren wurde die Vision der „Augmented Reality“, also einer erweiterten Realität durch Zuhilfenahme von Technik, ja immer wieder thematisiert und auch immer konkreter. In Zukunft soll man sich so z.B. für die jeweilige Situation hilfreiche Zusatzinformationen in sein Blickfeld holen können. Natürlich alles Nach Bedarf.

Mini hat ja vor einiger Zeit mit der interaktiven Print-Kampagne für das neue Mini Cooper Cabrio vorgemacht wie dies in einfacher Form aussehen kann. Damals wurden auf der Rückseite von Magazinen Trackingfelder in Umlauf gebracht. Diese sollte man dann auf der Seite zur Kampagne in seine Webcam halten. Wie von Zauberhand wurde so live vor den Augen des Betrachters das Objekt der Begierde auf den Monitor gezaubert und konnte nach Belieben durch bewegen der Zeitung gedreht werden.

Soweit ich weis war Mini einer der ersten die die Verknüpfung von Print und Online auf diese Weise verwirklicht haben und hat auch für einen entsprechenden Aha-Effekt gesorgt. Das die Software nur mit dem Internet Explorer läuft soll hier mal nicht weiter von Bedeutung sein.

Viel wichtiger bei einer integrierten Kampagne ist ja ein echter Nutzwert für den Konsumenten. Natürlich kann man den Spaßfaktor auch als Nutzen sehen, gerade in Bezug auf die angepeilte Zielgruppe, besonders langfristig ist dies jedoch nicht. Denn irgendwann hat man ja schließlich alles Seiten des Autos gesehen.

Ich möchte die Idee keineswegs schlecht reden. Nur was ich soeben in dieser Hinsicht gefunden habe geht wirklich einen Schritt weiter und vor allem in eine sehr vielversprechende Richtung.

USPS hat nun ebenfalls solch eine Seite geschaltet. Dort kann man sich die benötigte Trackingmarke ausdrucken und live seine Paketsendung vermessen. Die verschiedenen Paketgrößen kann man einfach anklicken und werden um den Trackingpunkt projeziert – ein echter Nutzwert. So kann der Benutzer schon von zu Hause klären, welche Kosten auf ihn zukommen und wie man das Format seiner Sendung evtl. optimieren kann. Es ist auch möglich die Sendung “in” das virtuelle Paket zu legen um so direkt zu vergleichen.

Die bisher als reine Funapplikation eingesetzte Idee wird also langsam „erwachsen“. Insgesamt eine tolle Entwicklung. Man kann jetzt schon auf den nächsten Schritt in dieser Richtung gespannt sein. Es gibt noch so viel Potenzial.

Thema: Sehenswertes | Kommentare deaktiviert | Autor: Simon