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Mill Colour – Schickes App zur Bildbearbeitung

Donnerstag, 24. September 2009 14:35

Mill_Colour_IconAufnahmen mit der Kamera des iPhones unterwegs zu schießen um so einen speziellen Eindruck festzuhalten ist ja ganz nett. Nur sehen die Bilder direkt aus der Kamera leider oft etwas trostlos aus wie ich finde. Meist sind sie recht kontrastarm, der Weißabgleich hapert auch hin und wieder etwas.

Also was tun? Ein App zur Bildbearbeitung muss her! Wo man auch gleich beim Problem angekommen ist: Der App Store quillt über vor Programmen mit dieser und sehr ähnlichen Funktionen. Natürlich erwarte ich von einer Handykamera keine ernst zu nehmenden Bildergebnisse. Doch wenn man schon nichts anderes dabei hat im Fall der Fälle, dann sollte man doch wenigstens versuchen das maximum herauszuholen. Viele Apps sind in dieser Hinsicht leider deutlich zu verspielt bzw. bieten keine Einstellmöglichkeiten.

Genau an dieser Stelle (nämlich am positiven anderen Ende dieser Programmauswahl) sei aber das App Mill Colour erwähnt. Etwas geübteren Nutzern bietet es eine sehr präzise Einstellung von einzelnen Farbkanälen des Bildes ganz wie man es vom “Color Grading” kennt. Außerdem ist die Steuerung der relevantesten Manipulationstools (siehe Menüscreenshot weiter unten) möglich. Man hat des Weiteren die Möglichkeit aus mehreren Presets zu wählen wenn es mal schnell gehen soll, kann diese aber auch dann noch nach Belieben weiter verfeinern. Als Quelle kann man entweder direkt im Programm ein Foto aufnehmen und es verarbeiten oder eins aus der Bildergalerie verwenden. Einziger Wehrmutstropfen bleibt die Reduzierung der Bildgröße auf 1024×768 px nach der Bearbeitung. Das Originalbild bleibt jedoch in jedem Fall erhalten.

Das Menü sieht bei der Bearbeitung so aus:

Mill_Colour_menu

Zur Veranschaulichung des Funktionsumfangs hier noch zwei exemplarische Anwendungen. Einmal eine starke Kontrastanhebung mit einer leichten Farbkorrektur und einmal komplett entsättigt über separate Kanalanpassung:

Mill_Colour_styles_comp

Das Sahnehäubchen noch ganz zum Schluss – es ist GRATIS.

Thema: Angetestet | Kommentare deaktiviert | Autor: Simon

Shopping time the social way?

Freitag, 19. Juni 2009 0:53

Vorab ein ganz kurzer Ausflug in die Physik. Blickt man zurück vor die Einführung der Quantentheorie, kann man dort eine ähnliche Situation wie in der heutigen Werbelandschaft feststellen – nahezu Stagnation. Damals empfahl man den Leuten keine wissenschaftlichen Berufe mehr anzustreben weil ohnehin nahezu alles erforscht sei was es zu erforschen gibt und es bald nichts mehr zu tun gäbe. Und dann kam der sprichwörtliche „Quantensprung“ und alles ging in der Forschung von vorne los.

In der Werbebranche sieht es heute ähnlich aus. Die Beachtung von Werbung geht zurück, Konsumenten werden von Werbung zum überwiegenden Teil nicht angesprochen und die Bereitschaft aufgrund einer gesehenen Anzeige einfach so etwas zu kaufen ist sowieso noch nie sonderlich hoch gewesen. Es scheint also nicht mehr viel Potenzial vorhanden zu sein.

Worauf ich hinaus will ist folgendes:

Gut es ist kein „Quantensprung“, aber immerhin eine neue Tür die aufgestoßen wird und auch eine neue Werbemöglichkeit mit nahezu unendlichem Potenzial. Denn Bilder gibt es wohl genug die jeden Tag hochgeladen werden.

Es ist die Firma Pixazza. Dort können Bilder mit kleinen Werbeschildern versehen werden. Auf diese Weise können die Bildbestandteile „getaggt“ werden und als Werbefläche dienen. Wenn da mal das Wort „Stilikone“ keinen kommerziellen Beigeschmack bekommt, könnte man doch jetzt seine gesetzten Trends auch direkt wieder teilweise selbst vermarkten.

Ein definitiv neuer Ansatz. Man stelle sich diese Funktion nur mal in Verbindung mit einem sozialen Netzwerk vor. Dort könnte es ähnlich wie bei Werbeeinblendungen von Google eine Provision für die User geben. Und weil man dort ja in der Regel mit Leuten verkehrt die man persönlich kennt ist das Vertrauen anders als bei einer Anzeige die man betrachtet um einiges höher. Genau da wollen die Werber ja hin, in ein Vertrauensverhältnis. Etwas besseres als solch einen Markenbotschafter kann man sich als Unternehmen eigentlich nicht wünschen.

Schaut man unter „About Us“ nach, findet sich auch der übliche Verdächtige – Google. Ist das jetzt der nächste Geniestreich? Mal sehen was die Zukunft in der Hinsicht bringt.

Hoffentlich nicht so etwas wie dies hier in großem Stil.

Thema: Gedanken | Kommentare deaktiviert | Autor: Simon