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Unter die Erde zum Discountpreis in Berlin – der-billigbestatter.de

Donnerstag, 11. März 2010 14:41

Letztes Jahr zur gleichen Zeit war ich im Rahmen meines Studiums bei MetaDesign in Berlin. Dort gabs von Uli Mayer-Johanssen persönlich eine gehörige Packung Input zum Thema Markenführung.

Wink mit dem Zaunpfahl: Markenführung bitte im Hinterkopf behalten. Denn die Bilder der Reise habe ich mir vor kurzem nochmal angeschaut und bin dadurch wieder auf einen speziellen Favoriten in dieser Hinsicht aufmerksam geworden:

Ich weis noch als ob es erst Gestern war wie wir sprachlos vor dieser “imposanten” Leuchtreklame standen und uns insgeheim fragten “WTF?”

Gab es nicht mal sowas wie Respekt, Pietät und Ehre? Wenn man zum Bestatter geht möchte man doch wohl etwas dezenter empfangen werden und nicht in ein Ladenlokal eintreten das die halbe Hauptstraße in sein gleißendes Licht taucht, oder? Drinnen wartet dann der “Verkäufer” mit dem Bonusgeschenk für den Jubiläumsbesucher auf einen oder wie? Gruselige Vorstellung.

Aber hier noch der Nachschlag:

erfolgreich – leistungsstark – preiswert lauten die Attribute die auf der Website beworben werden. AHA!

Ob diese Attribute nun zur “Marke” passen und dem Image förderlich sind möchte ich an dieser Stelle nun mal offen lassen.

Thema: Sehenswertes | Kommentare deaktiviert | Autor: Simon

Forum Mediendesign 2009 – Gutes Design bis in den letzten Winkel

Montag, 9. November 2009 22:04

Am Samtag, 07.11.09, fand im Filmforum des Museum Lugwig das Forum Mediendesign der RFH statt.

Ich als alter Stammgast seit 2007 kann mit voller Überzeugung sagen, dass auch dieses Jahr wieder ein großer Schritt nach vorne gemacht wurde. Soviel schon vorne weg.

In Bezug auf die Qualität der Referenten aber auch die Organisation hat es einfach großen Spaß gemacht dort zu sein. Das Konzept war diesmal wirklich nahezu perfekt bis ins Detail umgesetzt und in die Location integriert.

091109-Forum_Mediendesign_Collage

Von der Eingangstreppe über die Snacks an der Bar (Kochschinken mit Salat, zwei nicht näher identifizierbare Kuchensorten. Wink mit dem Zaunpfahl: Pink und Grün) bis hin zur Dekoration auf den Toiletten wurde man in das diesjährige Motto “Gutes Design” auf sehr charmante Weise komplett eingehüllt – farblich wie inhaltlich. So muss das sein.

Die Referenten waren dazu eine sehr gut dosierte Mischung aus “Wo geht es hin mit der digitalen Gesellschaft?” (Peter Wippermann) über “Wie glänze ich mit dem perfekt inszenierten Nutzererlebnis als Installation?” (Joachim Sauter) bis hin zu ganz handfesten Designthemen wie Anzeigendesign, Filmsprache und Typographie. Die Referenten hätten dabei kaum vielfältiger sein können. Es hat durchweg Spaß gemacht den extrem kurzweiligen Beiträgen zuzuhören und seinen eigenen Horizont zu erweitern. Klar liest man täglich in den Blogs seiner Wahl, doch es von einem Experten nochmal bestätigt zu bekommen tut immer gut und sorgt für Bestätigung, dass man auf dem richtigen Weg ist. Sehr erfrischend war darüber hinaus auch der mehrfache Appell an die Studenten und Anwesenden eine eigene Haltung zu der Medienbranche zu entwickeln und dieser auch treu zu bleiben.

Wer zwischendurch Zeit hatte (was durchaus ein Luxus war bei dem ganzen Input den es gab) konnte sich mit seinem ganz persönlichen Geschenk beschäftigen, das er am Eingang erhalten hatte (siehe Bild unten). Mit Hilfe der Brille wurde der Weg freigemacht für einen der Leitsprüche des Forum Mediendesign 2009. “Gutes Design ist unsichtbar”. Die Speisekarte war übrigens auf die gleiche Art zu lesen. So konnte man sogar den einen oder anderen beobachten der mit aufgesetzer Brille an der Theke bestellte.

091109-Forum_Mediendesign_Brille

Jeder Besuch beim Forum Mediendesign war bisher eine echte Bereicherung, die ich nicht mehr missen möchte. Wo sonst bekommt man so viel tolle Ideen und hochkarätige Gedanken an einem Fleck geboten? Man muss sozusagen nur noch zugreifen. Dieses jahr wurde der Vogel aber im positiven Sinne abgeschossen!

Wie waren eure Eindrücke?

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Gutes Design in Köln – Forum Mediendesign 2009 der RFH

Mittwoch, 21. Oktober 2009 10:05

091021-forum_mediendesign_2009

Am 07.11.09 um 13.00 Uhr ist es zum dritten Mal soweit. Die RFH Köln lädt zum Forum Mediendesign 2009 ein. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto “Gutes Design (weckt Emotionen)”. Wieder sind hochkarätige Gäste aus der Designbranche eingeladen und berichten über ihre Arbeit und Erfahrungen. Die Referenten sind unter anderem:

  • Designer Prof. Fons Hickmann
  • Medien-Künstler Prof. Joachim Sauter
  • Götz Ullmer von Jung von Matt
  • Trendforscher Prof. Peter Wippermann
  • Fotograf Dieter Blum

Wie die Jahre zuvor wurde das Forum Mediendesign auch 2009 wieder unter der Leitung von Prof. Martin Teschner in Zusammenarbeit mit Studenten des dritten und vierten Semesters aus dem Fachbereich Mediendesign konzipiert und organisiert. Das diesjährige Konzept knüpft an die Vorjahre an und thematisiert erneut ganz alltägliche “Probleme” eines Designers mit einer guten Prise (Selbst)ironie. Die Frage “was macht gutes Design aus?” wird in der Designbranche so kontrovers wie kaum eine andere diskutiert und sorgt auf jeden Fall für eine Menge Gesprächsstoff.

Die Veranstaltung ist gleichzeitig auch als Plattform zum direkten Austausch und Erweiterungsmöglichkeit für den eigenen Horizont konzipiert. Im an die Veranstaltung stattfindenden Get-Together kann man mit den Referenten aber auch anderen Besuchern oder Studenten ins Gespräch kommen und so wertvolle Praxisinfos erhalten.

Auf der zugehörigen Microsite kann man bereits jetzt seinen ganz persönlichen Beitrag in Bezug auf Gutes Design abgeben. Die bisherige Resonanz ist sehr vielfältig und teilweise sehr tiefgründig.

Aus eigener Erfahrung vom Besuch der letzten beiden Veranstaltungen kann ich sagen, das dies ein absoluter Pflichttermin für jeden designaffinen Menschen aus dem Raum Köln ist! In den Vorträgen kann man hochgradig nützliches Wissen und Tipps tanken und geht am Ende mit einem selten guten Gefühl nach Hause.

Was ist gutes Design? from Forum Mediendesign on Vimeo.

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Evian – Wenn Wasser zum Designobjekt wird

Samstag, 3. Oktober 2009 11:33

Wie mache ich etwas alltägliches wie Mineralwasser zu etwas ganz besonderem?

Ganz einfach -- Man nehme einen Designer der einem eine spezielle Flasche entwirft, biete diese in einer limitierten Auflage an und gebe sein auch so schon exklusives Nass in diese hinein.

Genau das hat Evian getan und ein Flaschendesign von Designer Paul Smith entwerfen lassen. Das Video unten zeigt das Shooting und die Intention dazu.

Ein netter Zug um sich ins Gespräch zu bringen wie ich finde. Zumal es zur Marke passt diesen etwas exklusiveren Anspruch zu haben. Wo doch auch der besondere Ursprung des Wassers in der regulären Werbung als Produktnutzen hervorgehoben wird passt auch eine designte Flasche gut ins Bild.

Die Aufladung des Produkts mit zusätzlichen Werten und/ oder die künstliche Verknappung (Limited Edition) haben sich schon vielfach bewährt wenn es darum geht den Konsumenten zu locken. In diesem Fall ist die Zusammenarbeit sogar sehr authentisch wie ich finde. Wie Paul Smith im obigen Video erklärt steckt auch ein Stück seines Charakters in seinem Design. Zudem identifiziert er sich schon eine sehr lange Zeit mit dem Produkt selbst da er es seit Jahren trinkt. Durch diesen Umstand erhält die designte Flasche für die Käufer und Kenner von Paul Smith sicher noch eine wesentlich tiefere Bedeutung.

Darüber hinaus erlangt natürlich auch der Claim “Live Young” von Evian eine starke Aufwertung, denn Paul Smith repräsentiert selbst auch diese Werte. Insgesamt ein harmonisches Paket kann man sagen.

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Ist das der Look der Nachrichtenzukunft?

Donnerstag, 20. August 2009 13:13

Das neue ZDF On-Air Design scheint in den letzten Wochen ja für einigen Gesprächsstoff gesorgt zu haben. Es gab Kritik aus den verschiedensten Ecken.

“Das ist nicht das ZDF” hieß es, oder auch “Zuviel des Guten” (beides sinngemäß).

Nach einigen Gedanken darüber bin ich zum Schluss gekommen, dass es einem Thema sicher ganz gut bekommt, wenn es polarisiert.  Klar wird es einigen Gruppe nicht gefallen. Anderen vielleicht schon. Auch ich muss eingestehen, dass es gewöhnungsbedürftig ist. Nur so kommt aber eine Meinung und somit auch Gesprächsstoff auf.

Nun ist solch ein Schritt ja eine Investition auf lange Sicht. In nicht allzu langer Zeit könnte die Situation schon ganz anders aussehen, denn die Multimedialität nimmt kontinuierlich zu. Vielleicht ist dies ja auch genau die Antwort auf die Frage, wie Nachrichten in einer Welt aussehen, in der der Aspekt “Design” für die Menschen immer wichtiger wird.

Für mich ist dies gut zu vergleichen mit einem neuen Automodell. Beim Marktstart wirkt ein neues Modell im Pool der ganzen “alten” Autos auch ein wenig fremd. Meist gefallen dann die etablierten Modelle besser. Je öfter man es aber sieht, desto mehr positives entdeckt man daran. Das neue Modell wächst sozusagen erst ins Bewusstsein. Nach einer gewissen Zeit fragt man sich dann, was man je an dem “alten” Modell finden konnte. Vielleicht liegt dies auch mit daran, dass ein neues Modell auch auf die Formgeschmäcker der Zukunft abzielt weil es ebenfalls eine Entscheidung auf lange Sicht ist.

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